Jugendarbeit in der Pandemie

Der Bayerische Jugendring hat sich für die Öffnung der Jugendarbeit positioniert und mit einem Stufenplan einen gangbaren Weg aufgezeigt, wie Jugendarbeit unter Corona praktikabel sein kann. Im Moment stehen die Zeichen auf „grün“ und wir können mit einzelnen Aktionen Jugendarbeit umsetzen (Teamtreffen, Zeltlager etc.).

Doch wie wird der Herbst oder der Winter? Rauschen wir mit Anlauf in eine vierte Welle oder wie mutiert das Virus?

Das griechische Alphabet hört mit Delta nicht auf. Die ersten Virologen listen die Mutationen Epsilon, Zeta, Eta, Theta, Lota, Kappa als sogenannte interessante Varianten. Aktuell breitet sich die Lambda-Variante (11. Buchstabe des griechischen Alphabets) aus Südamerika kommend in Europa aus. Die WHO hat diese in der Öffentlichkeit noch unbekannte Variante als "Variante unter Beobachtung" einstuft. Einer japanischen Forschergruppe ist das zu wenig, sie empfehlen dringend, diese Variante als besorgniserregende Mutante einzustufen.

Was tun, wenn diese Forschergruppe mit ihren Annahmen recht behält?

Wir sind die letzten, die auf Jugendarbeit verzichten wollen. Lang genug haben wir die Spielregeln eingehalten. Selbst auf Zeltlager erfüllen wir die Auflagen und belegen die Zelte mit max. zwei Haushalten.

Fakt ist: Wir wollen uns auf keinen Fall auf ein aussichtsloses Machtspielchen mit dem Virus einlassen. Corona ist nicht von gestern, sondern gegenwärtig. Auch wenn wir so manches vermissen (Grundkurs, Kindertage, Jungschar etc.) kann aktuell weniger doch manchmal mehr sein. Und all das, was wir machen, machen wir mit ganzen Herzen, damit unsere Teilnehmenden und alle weiteren Beteiligten mit guten Erinnerungen durch den Herbst und Winter kommen, wenn es möglicherweise wieder zu Kontaktbeschränkungen kommen kann.

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